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Herzlich Willkommen



"Vertrauen in einen Menschen bringt das Beste in ihm ans Licht"

Die Trauer würde sagen, wenn sie selbst zu uns sprechen könnte:

„Wenn ich nahe bei Euch bin, könnt Ihr Euch selbst begegnen. Ich helfe Euch ein Nest zu bauen, um Eure Wunden zu pflegen. Wer traurig ist hat eine dünne Haut. Manches Leid bricht wieder auf, wie eine schlecht verheilte Wunde und das tut sehr weh. Aber nur wer mich „Trauer“ zulässt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen. Doch Ihr wollt oft nicht, dass ich Euch helfe. Stattdessen schminkt Ihr Euch ein grelles Lachen über die Narben. Oder Ihr legt Euch einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu. Ihr rennt hinter dem Glück her und leistet noch mehr. Es ist jedoch nicht so leicht, weil im Aussen eine ganz andere Entwicklung stattfindet, die es Euch nicht leicht macht mir zu begegnen. Ich kann Euch nur sagen wagt es, seid mutig mich anzuerkennen.“

Ein Verlust entreisst uns oftmals den sicheren Boden und wir wissen nicht wohin mit unseren Gefühlen. Es fehlt uns der sichere geschützte Raum, indem wir uns sicher fühlen können, um uns mit all unseren Klagen, unserer Trauer und unserem Schmerz zuzuwenden.

Dafür benötigen wir Unterstützung, Menschen, die uns annehmen, wie wir uns in diesem Moment fühlen. In unserer hektischen Zeit, bleibt wenig Raum und Verständnis dafür. So wird die Trauer vertröstet, verbannt und sogar als krank bezeichnet. Wenn wir unsere Trauerfähigkeit nicht entwickeln konnten oder in Trauerprozessen behindert wurden, wird wertvolle Lebensenergie blockiert. Trauer mit all ihren vielfältigen Facetten ist ein Reichtum, ein heilsames und natürliches Geschenk. Wut, Verzweiflung, Protest, Tränen und auch Liebesgefühle, möchten gesehen, gehört, gefühlt und verstanden werden.

Geteilter Schmerz, ist halber Schmerz.

Aus eigener Betroffenheit vor Jahren, bin ich dem Trauerforscher und Begründer des LTUM® (kreatives Lebensentwicklungs- und Trauerumwandlungsmodell) Dr. Jorgos Canacakis begegnet. Ich durfte über Trauer, Trauerprozesse, Trauerkulturen, Trauergefühlen, Folgen von Trauerhinderungen und Trauervermeidungen, Trauerausdruck, Trauerfähigkeit sehr vieles lernen.

Nach diesem Modell und eigenen Erfahrungen und Konzepten, arbeite ich seit vielen Jahren und begleite Menschen, die einen Verlust erlitten haben.

Zielgruppe

  • Sie haben einen geliebten Menschen verloren durch Tod
  • Sie leiden an einer Trennung oder Scheidung
  • Sie haben ein Kind verloren, eine Fehlgeburt erlitten, ein ungeborenes Kind zu betrauern
  • Sie trauern über Kinderlosigkeit
  • Sie erlebten Verlust von Gesundheit oder Jugendlichkeit
  • Sie erlebten Verlust von Arbeit
  • Verlust von Heimat
  • Sie haben ein geliebtes Tier verloren
  • Sie fühlen eine alte Kindheitstrauer oder eine unerklärliche, unfassbare Traurigkeit
  • Sie möchten sich von Idealen oder Wunschvorstellungen verabschieden
  • Sie sind in Ihrem Tätigkeitsfeld oft mit Trauer und schweren Situationen belastet und werden dadurch mit ihrer eigenen Trauer konfrontiert

Angebot und Weg

In dem wohlwollenden und unterstützenden Rahmen einer Solidargemeinschaft können Sie sich Raum nehmen, Ihre natürliche Trauer zu zulassen. Sie haben die Möglichkeit, einen guten, liebevollen Abschied zu nehmen und darin die lebensbejahende Kraft der Trauer zu entdecken. Damit bleiben Sie in lebendigem Austausch mit sich und andern.

Auch alte, erstarrte oder aufgestaute Gefühle können wieder ins Fliessen kommen. So ist Weiterentwicklung möglich und ein hoffnungsvoller Schritt getan für einen Neubeginn.

Arbeitsweise

Wir arbeiten mit kreativen Ausdrucksmöglichkeiten, dem Einbezug der Natur, Ritualen, Symbolarbeit und Bilderreisen. Kreative Medien wie Malen und Schreiben bringen heilsame Erfahrungen.


Erfahrungsberichte von Teilnehmern

Das Trauerseminar hat mir sehr gut gefallen. In diesen 2½ Tagen habe ich so viel erlebt, wie sonst kaum in einem Jahr. Mich meiner Trauer stellen zu dürfen im Wissen, dass Trauer keine Krankheit ist, bedeutet mir viel. Ich nehme viele Anregungen für den Alltag mit: Das HELIWIWÄSA, das Tanzen im Freien, die wunderschönen Rituale, Orpheus’ berührender Abstieg in die Hölle mit ihren faszinierenden Landschaften (Pluto ist mir sowieso sehr nah, gell!). 

An dieser Abstiegsgeschichte möchte ich gerne weiterarbeiten, etwas in mir geht in Resonanz damit. Auch die Aussage «Beziehungen vergehen, die Beziehung mit dir selbst hast du bis zum Schluss» gefällt mir sehr. Ich habe Lust, meine kreativen Hobbys (Tanzen, Musizieren) wieder aufzunehmen. Das für mich Berührendste war das Feuerritual. Ich habe noch nie etwas so Feierliches erlebt.
Vielen Dank für diese tolle Erfahrung! 


Ich habe das Seminar besucht, weil ich vor einem Jahr meinen Vater verloren habe und ich mich nicht mehr von ihm verabschieden konnte. Weil unsere Beziehung trotz großer Liebe füreinander sehr schwierig war, war dieses sich nicht verabschieden können für mich nicht gut. Im Seminar konnte ich diesen Abschied wie nachholen und so aktiv etwas zur Verarbeitung der Trauer und auch für die Beziehung zu meinem Vater tun. Als großes Geschenk habe ich die Offenheit und Aufrichtigkeit der Kursteilnehmer empfunden. Meine Trauer war auch ihre und umgekehrt. Das Mitgefühl was ich von anderen bekommen habe und für andere empfinden konnte war Teil des Heilungsprozesses der jetzt bei mir passiert. Meine Trauer ist immer noch da. Das ist auch gut so. Wenn ich sie spüre, dann nehme ich sie aktiv an und bin mit dem Gefühl bis es nachlässt oder sich verwandelt. Oft bin ich in meiner Trauer anderen Menschen gefühlsmäßig sehr nah und berührbar und versinke nicht in ihr. Mir hat das Seminar wirklich viel gebracht. Auch die Erkenntnis, dass jeder Mensch sein eigenes Päckchen mit Trauer hat und mit welchen Widrigkeiten andere kämpfen müssen hat mir geholfen mich eingebettet zu fühlen im Leben.  

ÜBERSCHRIFT 1